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KASIMIR-Pilot*innen: READYMADE

Julian und das Team von READYMADE haben zwei Tage lang schwere Möbel durch die Kölner Innenstadt transportiert. Ohne KASIMIR „hätten wir uns den ganzen Spaß gar nicht leisten können. Ich hoffe das noch viele Menschen nach uns in den selben Genuss kommen. Gemeinsam lassen sich Lasten halt viel besser tragen!

 

Moving IMM – Part 1 from READYMADE on Vimeo.

Wie heißt du?

Julian Kordt

Von wo nach wo bist du gefahren?

Wir haben Kasimir genutzt, um Möbel durch die Kölner Innenstadt zu transportieren. Diese brauchten wir, um an verschiedenen Standorten eine Performance mit unseren Möbeln auszuführen. Wir sind ein junges StartUp, welches Möbel vermietet, anstatt sie zu verkaufen. Wir wollten mit unserer Aktion neben der IMM, auf das sich verändernde Zusammenleben und den Umgang mit Wohnräumen aufmerksam machen. Hier eine Karte, wo wir überall waren.

An welchem Wochentag warst du mit dem Lastenrad unterwegs?

Freitag und Samstag (19.01. – 20.01.)

Was hast du transportiert?

Ein modulares Bett, eine Lampe, einen kleinen Hocker/Nachttisch/Regal, einen Teppich, eine Decke, Fotozubehör, Verpflegung.

Hat man dich auf das Lastenrad angesprochen?

Ja wir wurden oft von interessierten Passanten angesprochen. „Kann man sowas irgendwo mieten“ wurde oft gefragt. Das ist es sogar kostenlos Möglich ist, hat alle begeistert!

Wie fühlt man sich, wenn man das Lastenrad fährt?

Sehr angenehmes Fahrgefühl. Daran, dass man mit der gesamten Transportkiste lenkt, muss man sich erst gewöhnen. Auch das bei leicht schräger Straße das ganze Rad leicht schräg steht, war etwas neues. Insgesamt war es ein Abenteuer, ich bin begeistert.

Hast du durch das Lastenrad neue Menschen kennengelernt?

Ja.

Was nervt dich am Lastenrad?

Der Dynamo und die Lampen haben sehr geflackert. Das könnte mal ausgebessert werden. Ansonsten nix zu bemängeln.

Das Lastenrad rockt, weil?

…man damit in der Lage ist, seinen halben Hausstand durch die Gegend zu transportieren. Man ist flexibel und muss kein Sprinter oder ähnliches mieten. Hammer Ding!

 

Kasimir Pilot: Tim

Wie heißt du? 

Tim

Von wo nach wo bist du gefahren?

Ich habe das Rad an der alten Feuerwache geholt und bin zu einem großen Möbelhaus nach Ossendorf gefahren. Von dort nach Bickendorf und ein weiteres Mal nach Ossendorf. Dann bin ich über Bickendorf zurück und habe das Rad wieder wieder zur alten Feuerwache gebracht.

An welchem Wochentag warst du mit dem Lastenrad unterwegs?

Montag.

Was hast du transportiert?

Da ein kleiner Umbau bei uns ansteht habe ich Möbel besorgt. Insgesamt 8 kleine Wohnzimmerschränke  und 5 Küchenunterschränke. Dazu Zubehör wir Schubladen, Türen usw.. Ich habe bei beiden Touren die 100 kg Marke der Höchstzuladung  nur knapp unterschritten.

Hat man dich auf das Lastenrad angesprochen?

Geschaut haben viele, aber angesprochen hat mich nur eine Person. Ein Mann der auf „Möhrchen“ unterwegs war. Dem Lastenrad des ADFC.  Wir haben uns kurz über die Vor- und Nachteile der beiden Modelle ausgetauscht.

Wie fühlt man sich, wenn man das Lastenrad fährt?

Schwammig. Grade am Anfang ist es sehr gewöhnungsbedürftig. Das Lenken funktioniert völlig anders als auf einem normalen Rad und ich habe eine Weile gebraucht um damit gut zurecht zu kommen. Vor allem leer fühlt sich das Rad erstmal seltsam an.

Viel schwieriger war allerdings, nach Rückgabe, der Umstieg auf mein eigenes Fahrrad. Ich hab mich gefühlt, als säße ich zum ersten Mal im Leben auf einem Fahrrad. An der ersten Ampel bin ich fast umgekippt, weil ich mich im Laufe des Tages so daran gewöhnt habe, die Füße nicht mehr auf den Boden stellen zu müssen.

Hast du durch das Lastenrad neue Menschen kennengelernt?

Nein.

Was nervt dich am Lastenrad?

Ein leises, aber beständiges quietschen eines der Vorderräder. Beim Einräumen habe ich mir die Fingerknöchel an den Schrauben der Türbefestigung  aufgeratscht. Vielleicht könnte man da ein paar Hutmuttern drüber setzen!?

Das Lastenrad rockt, weil?

Es meine Möglichkeiten als Auto-und führerscheinloser Kölner enorm erweitert. Wenn es mal zu gross oder zu schwer für meinen Fahrradanhänger ist,  weiß ich jetzt Abhilfe.

Die KASIMIR-Familie wächst weiter: Hallo, KARLA!

Willkommen im Boot, Karla! Dank dem Verein Nachwuchsförderung e.V. gibt es nun ein weiteres freies Lastenrad, das ab sofort kostenfrei bei uns ausgeliehen werden kann. Karla eignet sich besonders für den Kindertransport und steht beim „Der andere Buchladen“, direkt am Ubierring 42, Ecke Mainzer Straße.

Einweihung:

Mittwoch 11.10.2017 ab 17.15 Uhr
Technische Hochschule Köln / Der andere Buchladen
Ubierring 48, 50678 Köln

Weitere Informationen auf wielebenwir.de

Stimmt für uns beim Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis

Hallo zusammen,

wir (das Netzwerk Forum Freie Lastenräder) sind nominiert für „Deutscher Lokaler Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN“. Freie Lastenräder wie KASIMIR gibt es in zahlreichen deutschen Städten (hier eine Übersicht).

Wenn ihr KASIMIR oder ein anderes freies Lastenrad nutzt, dann stimmt bis zum 3. Oktober für uns, damit wir unsere Idee noch einmal vor einem größeren Publikum präsentieren können.

Hier geht es zur Abstimmung

Danke und Gruss!
Euer Kasimir-Team

 

 

Kasimir-Pilotin: Katharina

Wie heißt du?
Katharina

Von wo nach wo bist du gefahren?
Ich habe KASIMIR zuerst abgeholt, bin dann zu Bauhaus in Ehrenfeld und habe Holz und Kohlen zum Grillen gekauft, danach viele Getränke und bin dann nach Deutz/Mülheim zu einer Grillstelle gefahren. Nachts habe ich Taxi gespielt und habe die Gäste meiner Geburtstagsparty zum Bahnhof gefahren, wenn sie nach Hause wollten. Am nächsten Tag habe ich alle Sachen in der Innenstadt abgeladen und KASIMIR danach zurückgebracht.

An welchem Wochentag warst du mit KASIMIR unterwegs?
Freitag, Samstag und Sonntag

Was hast du transportiert?
Feuerholz, zwei Kästen Bier, Fleisch, Wurst und anderes Grillgut.
Außerdem abends auch immer einen Gast meiner Geburtstagsfeier zum Bahnhof 🙂 Sah dann ein bisschen aus wie bei ET.

Hat man dich mit KASIMIR angesprochen?
Oh ja, viele Leute haben gelacht und mich angesprochen. Ich konnte viele Flyer verteilen. Meine Nachbarn sagten, als ich in die Straße einfuhr: „Wow, was ist das denn tolles? Was kommt denn bei Ihnen als nächstes für eine originelle Idee des Transports?“

Wie fühlt man sich, wenn man mit KASIMIR fährt?
Sehr gut und wichtig. Er ist aufgrund der drei Räder auch sehr stabil. Natürlich muss man sich dran gewöhnen und es ist immer so, als würde man einen Berg nach oben fahren, aber man fühlt sich sehr sicher und man bekommt auf dem Fahrradweg den Eindruck, im Mittelpunkt zu stehen.

KASIMIR rockt, weil?
Er riesengroß ist, sehr gut zu handhaben, eine gute Klingel hat und das Vermögen, eine erwachsene Person oder wirklich sehr viel Transportgut von A nach B zu bringen.
Zuden hatte ich das Vergnügen, selbst in Kasimir nach Hause fahren zu dürfen vorne drin, weil KASIMIR zur nächsten Station gebracht werden musste und meine Wohnung auf dem Weg lag. Das war SUPER und ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für mich!

ELSA-Pilotin: Angelika

Wie heißt du?

Angelika

Von wo nach wo bist du gefahren?

Durch die ganze Innenstadt – auch über den Rhein. Kurzum: die gesamte Strecke der CSD-Parade.

An welchem Wochentag warst du mit der Elsa unterwegs?

Sonntag

Was hast du transportiert?

Die ganze Medienvielfalt: Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Radbüchlein und Bücher.

Hat man dich mit der Elsa angesprochen?

Ja. Und jeder, okay, fast jeder aus unserer CSD-Fußgruppe – Mitglieder der Kölner Journalisten-Vereinigung – wollte mal damit fahren.

Wie fühlt man sich, wenn man die Elsa fährt?

Groß, unabhängig, gefordert.

Die Elsa rockt, weil?

… Transporte mit dem Auto out sind.

MadoMobil-Piloten: Frank, Joshua & Bernhard

Wie heißt du?

Frank

Von wo nach wo bist du gefahren?

Wir sind Karneval mit unserer Initiative “Willkommen in der Moselstraße” mit ca. 50 Neu- und Altkölnern im Südstadtzug mitgegangen.
Ich bin mit dem Madomobil vor unserer Trommelgruppe gefahren.

An welchem Wochentag warst du mit dem MadoMobil unterwegs?

Karnevalsdienstag.

Was hast du transportiert?

Ich hatte Joshua (2 Jahre) und Bernhard (5 Jahre) mit an Bord. Die beiden haben Kamelle geschmissen und wir drei hatten Mega-Spaß als muskelbetriebener Karnevalswagen!

Hat man dich mit dem MadoMobil angesprochen?

Ja, viele Freunde und Bekannte haben mich gesehen und nachher darauf angesprochen.

Wie fühlt man sich, wenn man das MadoMobil fährt?

Man gewöhnt sich sehr schnell ein und es ist ein sehr entspanntes Fahrgefühl.

Das madomobil rockt, weil?

Es stinkt nicht, es macht keinen Lärm und man findet immer einen Parkplatz, selbst an Karneval 😉

KASIMIR-Pilotin: Sarah

Wie heißt du?

Sarah

Von wo nach wo bist du gefahren?

Von der Neustadt-Süd bis nach Zollstock.

An welchem Wochentag warst du mit dem Madomobil unterwegs?

Samstag

Was hast du transportiert?

Eine Freundin von mir ist fußläufig umgezogen. Da bot sich die Transportunterstützung mit Hilfe des madomobils natürlich an. So konnten wir ganz bequem Umzugskisten und Kleinteile von A nach B bringen und wir waren viel schneller als mit dem Auto.

Hat man dich mit dem madomobil angesprochen?

Ja, viele Umzugshelfer haben mich angesprochen und auch nach Flyern gefragt. Einige wollten auch recherchieren, ob es bereits ein Lastenrad in ihrer Stadt gibt.

Wie fühlt man sich, wenn man das madomobil fährt?

Am Anfang ist es schon eine Umstellung, dann macht es aber sehr viel Spass. Die engen Fahrradwege sind manchmal eine Herausforderung, Vorfällen wenn die Straßenbahngleise in der Nähe sind.

Das madomobil rockt, weil?

Es uns den Umzug erleichtert und die Parkplatzsuche erspart hat. Außerdem gab es auch mit unbekannten Helfern direkt ein Gesprächsthema.